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Mai

Walter Benn Michaels: Populism, Postmodernism and the Promise of Art

  • 20:00–21:30

  • Münchner Kammerspiele (Kammer 3)

»Populism, Postmodernism and the Promise of Art: Overcoming the Legacy of May ’68«

Ein Vortrag von Walter Benn Michaels (Chicago)
Moderation: Stephan Lessenich (München)

 

Die Frage, ob die politischen Ereignisse des Mai 68 das Versprechen einer Utopie verkörperten, die unglücklicherweise gescheitert ist, oder das einer Dystopie, die unglücklicherweise Erfolg hatte, ist uns inzwischen vertraut. Wir beginnen auch, uns an die Frage zu gewöhnen, ob die großen intellektuellen Ereignisse des Jahres (z.B.: die grundlegenden Texte von Roland Barthes und Robert Morris, Eva Hesse und Andy Warhol) den Durchbruch für eine demokratischere und egalitärere Ära in der Kunst markierten, oder eine Niederlage für die Idee der Kunst überhaupt. Mit diesem Vortrag wird versucht, zunächst diese Fragen als verschiedene Aspekte einer einzigen Frage zu formulieren, um diese dann im Folgenden zu beantworten.

 

Walter Benn Michaels ist Professor für englische Literatur an der University of Illinois in Chicago. Veröffentlichungen: »The Beauty of a Social Problem: Photopgraphy, Autonomy and Political Economy« (University of Chicago Press, 2015), »The Trouble With Diversity: How We Learned to Love Identity and Ignore Inequality« (Holt McDougal, 2006) u.a..

 

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe »Aktualisierungen. Die Gegenwart von ’68«, die das von der VolkswagenStiftung geförderte internationale Archivforschungsprojekt »1968: Ideenkonflikte in globalen Archiven« am Deutschen Literaturarchiv Marbach im Jahr 2018 bundesweitweit organisiert.

 

Eine Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach mit dem Institut für Soziologie der LMU München.

 

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier.

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe finden Sie auf dem Flyer und dem Poster.